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Titelverteidigung beim Heidelbergman

Nur acht Tage nach dem Römerman stand bereits der Heidelbergman auf dem Programm. 1,6km Schwimmen - 35km Rad - 10km Laufen. Schwimmen im Neckar, Rad am/ um den Königsstuhl und Laufen auf dem Philosophenweg - was ein Spaß ;-)

Mein Start im Wasser war nicht unbedingt der Beste. Trotzdem konnte ich mich vom Feld absetzen und ein wenig Vorsprung auf Patrick Lange, Markus Rolli und Co. herausschwimmen. 40 Sekunden betrug der Vorsprung zu Beginn der Radstrecke.

Es gibt sicherlich Radstrecken, die mir eher liegen. Aber ich mag Berge und solche Strecken wie in Heidelberg sind wenigstens ehrlich und selektiv. Patrick hatte schnell die Lücke zugefahren und versuchte sich von mir abzusetzen. Ich meinerseits wollte natürlich dagegenhalten, was nur kurze Zeit gelang. Ein Blick auf meinen Radcomputer sagte mir, dass ich vielleicht eher mein eigenes Tempo weiterfahren sollte - vor allem im Hinblick auf das Laufen.

Also versuchte ich dies umzusetzen und es funktionierte. Malte Plappert schloss in der zweiten Runde noch zu mir auf, bei ihm konnte ich allerdings mitfahren. Leider ereilte ihn der Defektteufel drei Kilometer vor dem Ziel. So kam ich als Zweiter, mit 1:20 Min. Rückstand auf Patrick (Zeitangaben laut Streckenrand) zum zweiten Wechsel.

Die Laufstrecke wurde im Vergleich zum Vorjahr weder flacher, noch kürzer, noch weniger anstrengend ;-) . Der Beginn ist echt undankbar, ab dem Waldrand geht's dann wieder. Beim Wendepunkt kann man sich sehr gut der Rückstände/ Vorsprünge vergewissern. Patrick war der sichere Sieger, mein Vorsprung auf Markus Rolli war nach dem zweiten Wechsel weiter angewachsen. Nach einem (wieder einmal) kräftezehrenden Heidelbergman konnte ich den 2. Platz in der Tageswertung heimlaufen und gleichzeitig meinen Titel in der Gesamtwertung des Cups verteidigen!

Was bleibt noch zu sagen?

Ich bin sehr zufrieden mit dem Rennen. Ich war über zwei Minuten schneller als 2015 (auch wenn man Zeiten schlecht vergleichen kann, aber die Strecke war identisch und die Bedingungen ähnlich). Ich habe den Cup wieder gemacht, um den Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen, was mir doch recht deutlich gelungen ist. Also habe ich eines meiner Saisonziele erreicht.

Ich hatte schon im letzten Jahr genau die Leistung bzw. die Art und Weise der Renngestaltung von Patrick erwartet - die Strecke liegt ihm einfach. Letztes Jahr hatte ich einen besseren Tag, dieses Jahr er. So ist das im Sport ;-).

Also gibt's keinerlei Grund nicht zufrieden zu sein ;-).

Wie geht's weiter?

Aktuell bin ich in Waldershof bei CUBE, meinem Radsponsor. Dort werden die neuen Produkte für 2017 vorgestellt.

Danach werde ich mich nochmal etwas spezifischer auf meine zweite Mitteldistanz in diesem Jahr vorbereiten - die Challenge Walchsee.

Euer Flo