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Challenge Heilbronn - ein Schritt in die richtige Richtung

Vier Wochen nach dem 70.3 St. Pölten stand die zweite Mitteldistanz meiner Saison auf dem Programm.

Mit u. a. Boris Stein, Timo Bracht, Horst Reichel und Trevor Wurtele war alles für ein schnelles Rennen angerichet.

Die äußeren Bedingungen waren um einiges besser. Schon morgens war es wärmer, als in St. Pölten den ganzen Tag über. Die Wassertemperatur war neoprenanzugfreundlich - einem schnellen Schwimmen stand also nichts im Wege.

Ich erwischte einen guten Start und konnte mich direkt von Timo, Horst und Co. absetzen. Dem Führungskajak hinterher erst flussauf-, dann flussabwärts konnte ich mir einen Vorsprung von knapp 2min erschwimmen. Im Nachhinein war ich etwas verwundert, dass die Abstände so groß waren.

Der Vorteil war, dass ich so die anderen in Zugzwang gebracht hatte. Also stiefelte ich kontrolliert, der Maßgabe des Coaches folgend, los. Bis km40 war ich alleine in Front. Dann kam Boris - und war schneller weg, als ich schauen konnte. Der Tagessieger stand da schon fast. Im weiteren Verlauf auf dem Rad den Abstand zu Trevor Wurtele, Horst Reichel und Timo Bracht konstant bei knapp 2min halten. Auch die Passage in der ich letztes Jahr "eingegangen" bin, verlief ohne Probleme, was definitiv am besseren Pacing und an der besseren Verpflegung lag. Meine 93km lange Freundschaft mit Radcomputer und Pampe hatte sich also bewährt :-) .

5:30min auf Boris war das erste was ich beim Wechsel hörte. Krass, was er nach dem Überholvorgang auf den 50km in den Asphalt gebrannt hatte! Wie in St. Pölten war die Lauftaktik: gut versorgen, gleichmäßig laufen. Bei km10 kam erst Trevor, kurz darauf noch Horst vorbei. Ein Gegenhalten scheiterte, was mir einerseits den 3. Platz kostete, andererseits einen weiteren soliden Halbmarathon bescherte.

Deshalb bin ich mit dem 4. Platz am Ende auch sehr zufrieden. Den 5. Platz aus St. Pölten konnte ich damit für mich bestätigen und ich konnte einige Zeit Führungsluft schnuppern :-) . Ich weiß, an was ich noch arbeiten kann und muss - das werde ich die nächsten Wochen angehen, um in der zweiten Saisonhälfte nochmal schön angreifen zu können!

Das nächste Rennen wird der Römerman in Ladenburg sein.
Bis dahin!

 

Fotocredits: Marcel Hilger